Feldversuche
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Durch ihren Erfindergeist und handwerkliches Geschick, haben die beiden es geschafft, eine der größten und modernsten Nussknack-Anlagen Österreichs zu bauen. Rund um den renovierten Vierkanthof mit nur drei Nachbarn wurden auf 1500 ha um die 2000 Walnussbäume gepflanzt. Unterschiedliche Sorten, mit roten, gelben oder braunen Nüsse.

Im Herbst bis in den Winter können auch Nüsse aus privaten Gärten oder von Bio-Landwirten geliefert werden, natürlich nur beste Qualität. Diese werden getrocknet, kalibriert und später frisch geknackt für Bäckereien und Konditoreien oder Nussliebhaber. Denn umso länger die Nuss in der Schale bleibt, umso frischer und besser ist sie.

Julia ist die Geschmacksexpertin, aus ihrem Labor sind schon viele innovative Spezialitäten wie Pestos, Muse und Snacks entstanden. Ganz Besonders der Snack „NussKuss©“, bei dem Walnüsse mit regionalen Zutaten verfeinert werden, ohne zusätzlichen Zuckerzusatz. Diese Snacks bieten einen knackigen Genuss für zwischendurch.

Marcus ist der Tüftler und Techniker, er hat die Knackanlage selbst geplant und umgesetzt. Pro Jahr werden bis zu 300.000kg an Walnüssen verarbeitet.
In Österreich ist die heimische Walnuss als regionales Lebensmittel im Kommen. Da es bis jetzt kaum große Walnussbaumanlagen gibt, ist das heimische Nusspotenzial vor allem in Gärten und auf den Streuobstwiesen zu finden.

Viele Menschen im Besitz von Walnussbäumen sammeln ihre Nüsse und bringen sie ins NUSSLAND zum Tauschen gegen bereits geknackte Kerne oder zum Verkauf in der Schale. Ein Nussbaum trägt weit mehr als ein Haushalt selbst benötigt. Bei der Annahme werden sie gewogen, auf ihre Qualität geprüft, kalibriert und bis zur Knackung kühl gelagert.

Denn für uns Nussknacker und ebenfalls Besitzer von Nussbäumen, steht fest: „Wir wollen gemeinsam mit heimischen Nuss-Sammlern das nussige Potential aus Österreich geschmackvoll und frisch auf den Tisch bringen.“